Buchbesprechung zu Laurent Bach – Mord auf Französisch

Als Schwuler in einer französischen Kleinstadt zu leben, ist gar nicht so einfach. Und wenn dann auf einmal eine einstige Affäre, die sich für die Sicherheit der Heterosexualität entschieden hat, tot vor einem auf den Gleisen liegt, muss man sich als selbst respektierender Privatdetektiv an die Arbeit machen. Privatdetektiv, weil man als Schwuler bei der Polizei nicht landen konnte. Aber ausgerechnet der Kommissar, der seinerzeit die angehende Karriere von Claude versaut hat, ist jetzt mit den Ermittlungen betraut, und interessiert sich zudem für die sympathische neue Bekannte von Claude.
Ganz einfach ein solide gemachter und gut geschriebener Krimi, der Krimiunterhaltung bietet, wie es sich gehört. Nicht mehr, aber auf jeden Fall nicht weniger. Naja, weniger vielleicht wohl, weil das Thema schwuler Ermittler eben doch für einen entscheidenden Mehrwert sorgt, nicht nur wegen der heißen neuen Bekanntschaften. Aber müssen sie auch in der Provinz alles Klemmschwestern sein?

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Über kaynerlei

Übersetzer, Dolmetscher und Deutscher mit Wahlheimat in den Niederlanden, liebem Ehemann, zwei Hunden und Faible für Oper und schöne Stimmen
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