Buchbesprechung: Armin Öhri und Vanessa Tschirky: Sinfonie des Todes

Der Schwindsüchtige Sektionsrat Robert Fichtner erhält im Kurort Meran einen Brief seines Bruders Wilhelm, der ihn um Hilfe bittet. Doch schon in der Nacht seiner Heimkehr wird Wilhelm das Opfer eines Mörders. Hat Robert den Mord selbst im Drogenwahn begangen? Oder doch dessen selbstsüchtige Ehefrau, seine Kumpanen zwielichter Spielereien oder doch ein Opfer anderer krimineller Machenschaften?

Vor dem Hintergrund des Wiens des Jahres 1901 entfaltet sich diese Kriminalgeschichte, in der mit Attributen nicht gespart wird, aber bei der trotzdem kaum Gefühl aufkommt, womöglich weil die Charaktere sich kaum weiterentwickeln oder das Ganze einer Art Zwangsläufigkeit folgt, bei der jede Überraschung ausgeschlossen ist.

Sorgfältige Arbeit, aber irgendwie ohne Herz und Gefühl. Schade.

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Über kaynerlei

Übersetzer, Dolmetscher und Deutscher mit Wahlheimat in den Niederlanden, liebem Ehemann, zwei Hunden und Faible für Oper und schöne Stimmen
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