Goldener Herbst im goldenen Aurich

Das goldene Herz Ostfriesland lud uns zu einem Besuch statt des grünen Herzens, denn es war wirklich herrlich, an diesem wunderbaren Herbsttag von Eindhoven über die bumsvolle Autobahn gen Norden zu fahren.
John und Ine erwarteten uns schon in Staphorst zum Kaffee, den wir zusammen mit Tosti und Apfelkuchen gerne genossen, bevor es zu viert plus zwei Hunden weiterging gen Ossiland.
Bei Mutti wurden wir herzlich willkommen geheißen und mit noch mehr Tee und Kaffee bewirtet. Während Mutti dann ihre ehrenamtlichen Arbeiten als Bingo-Organisatoren für die Senioren des Gebiets erledigte, machten Robert und ich noch einen Stadtbummel durchs hundefreundliche Aurich. Selten sieht man so viele Hunde in der Stadt, die sich natürlich alle besser benehmen als unsere beiden Schlawiner, die entweder alles auffressen wollten (Queenie) oder sich männlich markant verewigen wollten (Djoser). Mit neuem Duden, Buchstützen und Buchhalter ging es dann wieder heimwärts.
Zum Abendessen wurden wir von Isolde dann mit Grünkohl und Pinkel bewirtet. Na, das schmeckte natürlich herrlich. Und nach leckerem Essen, gutem Sekt in Farbe Rosa und angeregter Unterhaltung stellt sich innerhalb kürzester Zeit die nötige Bettschwere ein, um in der Seeluft herrlich zu schlafen…. dachte ich.
Queenie war anderer Ansicht, denn um Viertel nach vier hörte ich sie unten jaulen. Leicht genervt schleppte ich mich die Treppe hinab, griff mir die Hunde und verwies sie deutlicher Hand ihrer Plätze in ihren Privatgemächern. Danach war Ruhe, bis ich gegen halb neun zum Gassigehen wieder dort eintraf. Djoser begrüßte mich aufs Herzlichste, nicht aber Queenie, denn die dusselige Tante hatte den Weg ins Gartenzimmer gefunden, aber die zugeschlagene Tür von der anderen Seite nicht wieder öffnen können. So musste sie dort warten…. und wer denkt, dass Hunde lernfähig seien, sei schon jetzt eines besseren belehrt: am Sonntagmorgen war ihr das gleiche Missgeschick passiert.
Aber zunächst zum Samstag, an dem wir ein gemütliches Frühstück mit frischen Brötchen, Kaffee und Tee genossen, bevor Ine und John sich wieder auf den Heimweg machten. Gerhart und Eva kamen noch kurz vorbei, um die beiden zu begrüßen und zu verabschieden. Danach fuhren Robert und ich zu den beiden Sandhorstern, wo wir vor, während und nach einem leckeren Mittagessen angenehme Stunden mit angenehmer Konversation verbrachten, ob daheim oder im Blinkfüer am Auricher Hafen. Rotbarsch und Fischplatte waren herrlich, und das Jever zischte köstlich weg!
Den Rest des Nachmittages verbrachten wir dann faul in sämtlichen Sesseln, derer wir habhaft werden konnten. Und zum Abend gab´s dann einen langweiligen Krimi im Fernsehen. Die Spannung ging Herrn Fabeln und seinen Kollegen wohl völlig ab.
Danach durften wir extra lange ins Bett, denn der Sonntag stellte sich für uns zur Winterzeit ein. Das hieß also: eine Stunde mehr Schlafen. Hurra. Beim morgendlichen Spaziergang im matschigen Wald trafen wir dann sogar noch eine Dalmatinerdame, und später am Vormittag noch eine…. Und da sage noch einer, dass ich einen seltenen Hund habe….
Kurz nach elf brachen wir dann mit einem vollgepackten Auto (was nimmt man für zwei Tage doch immer für ein Zeug mit) wieder in die Heimat, wo uns Eindhoven mit Sonnenschein und milden Temperaturen begrüßten. Und fürs Frühjahr waren schon wieder neue Besuche eingeplant.

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Über kaynerlei

Übersetzer, Dolmetscher und Deutscher mit Wahlheimat in den Niederlanden, liebem Ehemann, zwei Hunden und Faible für Oper und schöne Stimmen
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