Sommerbesuch in Gelsenkirchen und Duisburg

Zum Geburtstag wurde der Robert von Martina und Dietmar zu einem ausgedehnten zweiten Frühstück mit anschließendem Ausstellungsbesuch in Duisburg verwöhnt; man wird halt nur einmal 40. Und nachdem wir die Terminplanung gleich im Juni geregelt hatten, brauchten wir jetzt nur ein paar Details besprechen, damit es am Samstag losgehen konnte.

Dank unserem Frühwarnalarm namens Queenie waren wir wie immer in aller Herrgottsfrühe wach. Damit die beiden Felle uns im Laufe des Tages nicht zu übermütig werden würden, schnappte ich mir mein Zweirad, leinte die Hunde an, um sie gleich wieder abzuleinen, damit die beiden Hunde im Doppelpack noch einmal tüchtig herumrennen konnten, bevor sie sich später dann tunlichst einzuschränken hatten.

Pünktlich um neun Uhr saßen wir im Auto und brausten Richtung Gelsenkirchen, wo wir um halb elf zum Kaffee eintrafen. Martina und Dietmar hatten schon ein opulentes Frühstück für uns vorbereitet. Milchkaffee wurde uns auch sofort kredenzt, sodass für das leibliche Wohl mehr als reichhaltig gesorgt war. Dazu kam noch ein netter Plausch mit den beiden, die von ihren Stunden in Aurich und Berlin berichteten. Nachdem wir die reichhaltige Platte mit Maraschinokirschen, Aufschnitt und Lachs erlegt und geplündert hatten, setzten wir uns noch gemütlich in den Garten, wo wir es uns im Schatten so richtig gutgehen ließen.

Da wäre man am liebsten sitzen geblieben, aber wir wollten uns ja auch noch von der Kultur belecken lassen; also ging’s hurtig und spornstreichs in unsere klimatisierte Astra-Kiste, die uns im Handumdrehen zur Küppersmühle in Duisburg brachte. Die einst modernste Getreidemühle der Welt ist inzwischen als Teil des Binnenhafens von Duisburg zum Teil der Kultur- und Kneipenmeile geworden. Fürs Automobil fanden wir einen Schattenplatz, dann übergaben wir die Hunde unseren Dogsittern Martina und Dietmar und stürzten uns in den Kulturtaumel der Ausstellung in der ehemaligen Mühle. Unglaublich war die Vielfalt dieses Malers, der seit den sechziger Jahren durch seine Vielseitigkeit und seine umfassende Motivpalette zu beeindrucken weiß: vom Portrait einer Kuh über Kerzengemälde bis hin zu großflächigen Farbtupfern, alles war da, und das samt Vico Torriani mit Blutpunsch im Maul.

Nach diesem Museumsbesuch war die Rückkehr in den sommerlichen Nachmittag fast wie ein Schritt in eine andere Welt; auf einmal war es warm und wohlig. Draußen schien die Sommersonne und wir promenierten erst einmal an den Cafés entlang, bis wir uns wieder mit unseren armgebeutelten Hundeaufpassern trafen, die mir die beiden Vierfüßer wieder zu treuen Händen übergeben. Zu viert ging es dann mit den beiden Doggies auf einen schattigen und luftigen Terrassenplatz, wo wir uns noch ein bisschen bewirten ließen, sodass wir den schönen Nachmittag genüsslich und gemütlich ausklingen lassen konnten, bevor uns Auto, Bus und Bahn wieder in unsere jeweiligen Heimatorte brachte.

Und hier gibt’s dann die Fotos:

2009-08-15 Ausstellungsbesuch mit Martina und Dietmar
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Über kaynerlei

Übersetzer, Dolmetscher und Deutscher mit Wahlheimat in den Niederlanden, liebem Ehemann, zwei Hunden und Faible für Oper und schöne Stimmen
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