Besuch in Bad Glitzinien

Eigentlich ist es ja fast peinlich, dass wir so lange nicht im schönen Bad Nenndorf waren. Während Sandra zusammen mit Ulrich unsere Einladungen so gerne annimmt, geraten wir mit den Gegenbesuchen doch viel zu sehr ins Hintertreffen. Und da wir im September ja schon wieder nicht in den Kurort bei Hannover abreisen können, haben wir uns gedacht, dass Roberts Urlaub eine gute Möglichkeit bietet, statt einer Geburtstagsvisite einen sommerlichen Besuch zu absolvieren.

Da wir uns aber auf die Achse quer durchs Ruhrgebiet und dann geradewegs Richtung Polen begeben würden, dachten wir uns, dass wir uns am besten früh auf den Weg machen sollten; außerdem sollte es an diesem Freitag wieder richtig heiß werden. Und so saßen wir wirklich schon um 8 Uhr im Auto… dann um 10 Uhr an der Raststätte bei Hamm und um halb zwölf in Bad Nenndorf in der Wilhelmstraße. Nachdem wir uns dann bei Sandra den Haustürschlüssel für Casa Sandra abgeholt hatten, konnten wir es uns im Schatten auf dem Balkon gemütlich machen. Und die Fachanwältin Glitza schien bei der Hitze auch gerne zeitig aufhören zu wollen. Um halb zwei schon schenkte sie sich ein Wasser daheim ein.

So ein Nachmittag lud natürlich zum Eis essen ein: Also fuhren wir zum Eissalon nach Rodenberg. Die Hunde waren schon wieder ganz begeistert, ins heiße Auto springen zu dürfen, aber verdarben uns nicht den Spaß. Während wir Spaghettieis und kühle Früchte löffelten, machten es sich die beiden auf den kühlen Steinen gemütlich. Anschließend holten wir noch unser Abendessen bei Inge und Dieter ab, die eine Hochzeitssuppe für uns gekocht hatten. Bei kühlen Getränken schlossen wir nach ein paar Jahren wieder neue Kontakte mit den beiden, während sich eine leichte Nachmittagsbrise über uns hinwegbewegte.

Aber dann mussten wir schon wieder weiter, denn Ulrich sollte schon um fünf Uhr am Bahnhof in Haste stehen. Also waren wir um halb sechs zu viert (plus zwei Felle) komplett, und konnten mit dem gemütlichen Abendprogramm anfangen. Bis zwölf plauderten und schwatzten wir heiter, bis es Zeit zum Schlafen war.

Da die Hunde am Abend schon vorgeschlafen hatten, waren sie am nächsten Morgen vor Tag und Tau wach. So hatte ich auch einmal die Möglichkeit, den historischen Kurpark von Nenndorf um sieben Uhr morgens ganz für mich alleine zu haben. Zum Glück fand ich auch noch ein Stück, an dem die beiden nach Herzenslust herumtollen durften. So kamen wir sogar noch bis nach Waltringhausen, auch wenn wir nicht ganz bis zur Bergstraße liefen.

Das Frühstück war nach dem einstündigen Spaziergang somit redlich verdient. Danach machten Sandra und ich uns auf, um das Auto wieder rückreisefit zu machen und einen mit Rentnern gefüllten Supermarkt zu überfallen. Trotz Gehwägelchen und Wespen erstanden wir alle erforderlichen Utensilien für einen köstlichen Grillabend. Zu Hause durften wir uns dann ans Schnippeln machen, damit Salat und Sangria am Abend am besten schmecken würden.

Dann war es wieder Zeit für die Tiere, und um das Nützliche und das Praktische miteinander zu verbinden, machten Robert und ich uns zum Stadtbummel auf. Da war der Abstecher zum örtlichen Buchladen natürlich unvermeidlich. So konnte ich auf jeden Fall das Wochenende und die nächsten faulen Abende mit Schmökern überstehen. Aber an diesem Samstagabend war sicherlich keine Zeit zum Lesen, denn um vier Uhr kamen Inge und Dieter zum Grillen, bevor kurz danach auch Rebecca mit ihrem Freund Klaus eintraf. Nach großem Begrüßungshallo, das die Hunde mit Bellen, Schmusen und Schwanzwedeln begleitet haben, konnten wir uns aufmachen, die Köstlichkeiten für das leibliche Wohl zu genießen. Und im Handumdrehen waren die Teller leer, die der Ulli für uns gefüllt hatte. Und nachdem sich die Gäste wieder verabschiedet hatten, saßen wir noch stundenlang auf dem gemütlichen Balkon beisammen.

Auch am Samstag begrüßte uns Queenie wieder lachend mit ihrem klopfenden Schwanzwedeln und den auffordernden Nasenstübern. Und jetzt wusste ich ja schon, wohin ich musste, damit die beiden Felle sich noch einmal richtig austoben konnten, bevor sie dann im Laufe des Vormittags wieder ins Auto springen mussten. Und auch jetzt lief bis auf eine gesperrte Autobahnauffahrt in Lauenau alles glatt, sodass wir superfrüh um 14 Uhr wieder zu Hause waren. Vielen Dank für die schönen Stunden in Nenndorf, liebe Sandra.

Und Fotos gibt’s natürlich auch:

2009-08-07 Zu Besuch in Bad Glitzinien
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Über kaynerlei

Übersetzer, Dolmetscher und Deutscher mit Wahlheimat in den Niederlanden, liebem Ehemann, zwei Hunden und Faible für Oper und schöne Stimmen
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